Aufsichtsräte kosten (zu) viel

Kommentar am 15.04.2014

 

Blog-aufsichtsräte
Esther Stosch  / pixelio.de

Wie wir den Zeitungen entnehmen können, sind die Aufsichtsratsgehälter in den letzten 10 Jahren um 90% gestiegen – zur Freude der Aufsichtsräte. Die Unternehmensleitung sollte sich lieber fragen, wie sie diesen Kostenfaktor in Zukunft klein halten kann. Gefragt ist hier die Qualität der Unternehmensführung.

 

 

Die Kosten der Kontrolle

Kontrolle kostet – wie wir in den letzten 10 Jahren steigend erleben durften. Anscheinend  nehmen das die meisten börsenotierten Unternehmen als notwendiges Übel hin. Aus meiner Sicht dürfen wir uns ruhig die Frage stellen, wie es dazu kommt, dass wir so viel Aufwand in die Kontrolle stecken (müssen). Eine Antwort hätte ich dazu: Die leider im gleichen Zeitraum entsprechend gesunkene Qualität der Unternehmensführung. Anders ausgedrückt: Wären bei der Unternehmensleitung die zentralen Themen erfüllt – Sicherung des Unternehmenserfolgs, Sicherung des gesetzeskonformen Vorgehens, Sicherung des nachhaltig strategischen Fortbestehens des Unternehmens – dann müssten nicht enorme (und überproportional steigende!) Kosten in die Kontrolle der Unternehmensleitung gesteckt werden.

 

Im Fokus: Die Unternehmensleitung

Damit richte ich meinen Fokus ganz eindeutig auf die Unternehmensleitung – den CEO, den Verwaltungsrat. Ich erlebe nicht einmal annähernd, dass die oben angeführten drei Themen von jeder Unternehmensleitung zufriedenstellend erfüllt würden. Das regt meines Erachtens nicht zum Nachdenken an, sondern hoffentlich zum Handeln. Gefragt sind meiner Überlegung nach die strategischen Macher, die Mut zu gesetzeskonformem Vorgehen haben und sich nicht scheuen, in die (längerfristige) Zukunft zu denken.

Und wie ist das bei Ihnen?

 

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