Lässt sich unsere Gesundheit „retten“?
Wann haben wir begonnen, an die Idee einer Trennung von Körper und Geist zu glauben – daran, dass die beiden nichts miteinander zu tun haben? Oder noch schlimmer: Wann haben wir begonnen, daran zu glauben, dass es funktionieren könnte, unseren Geist zum Boss unserer Gesundheit zu machen – dass wir uns im Prinzip alles erlauben und unseren Körper bis über alle Grenzen hinaus ausreizen können – bis nichts mehr geht?
Wann haben wir begonnen, daran zu glauben, dass „Krankheiten heilen“ besser, zweckmäßiger, einfacher oder realistischer ist als „Sich gesund zu halten“ (oder gar davon auszugehen, es ginge gar nicht anders)? Wann haben wir begonnen, auf eine geradezu lächerlich anmutende Art und Weise unser Leben in die Hände von Ärzten zu legen und plötzlich diese über unsere Gesundheit walten zu lassen, weil sie – ebenso absurd – „alles wissen müssten“?
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26/03/2025
Neugestaltung: Der Zug fährt pünktlich ab.
„Veränderung“ – das sind wir gewohnt. Und auch Innovation und Reformen. All diesen Begriffen ist gemeinsam, dass sie ungeliebt sind. Aber auch – und das ist für viele neu – meines Erachtens ganz und gar unpassend, wenn es um Krisen geht. Ich arbeite in dem Zusammenhang gern mit dem Bild des Weges: Wenn der Weg grundsätzlich der richtige ist und auf Heil, Zukunftsfähigkeit und Erfolg ausgerichtet ist, dann können wir (das Bestehende) verändern, anpassen, reformieren und sogar ein bisschen Innovation mit hineinflechten.
Wenn wir allerdings merken, dass wir in eine Sackgasse gelangt sind und unser Weg keine Zukunft hat, dann stecken wir in der Krise und brauchen einen neuen Weg.
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23/01/2025
Wie kommen wir in die Puschen?
Zugegeben: Unser Zeitalter ist geradezu prädestiniert dazu, einen Neustart zu wagen und dabei unweigerlich eine Reise ins Ungewisse anzutreten, denn wir erleben heute kaum mehr Starts der „alten“ Form – wir planen etwas, haben eine Anleitung aus dem Lehrbuch und gehen Punkt für Punkt durch die Beschreibung. Die Starts von heute, morgen und übermorgen sind anders: Aufregender. Unvorhersehbar. Und – planlos. Planlos vor allem deshalb, weil es keine Anleitung mehr für unser Vorgehen gibt. Jeder Start wird auf diese Weise zu echter Pionierarbeit – egal, ob wir uns eine anspruchsvolle Führungspositionierung erarbeiten, eine innovative Aufgabe erträumen oder unser Leben auf neue, bislang unerschlossene Beine stellen wollen.
Und jeder Start unserer Kinder ins Berufsleben – davon können wir ausgehen – wird in Zukunft viel von solcher Pionierarbeit erfordern.
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18/09/2024